| Do, 07. Oktober bis So, 10. Oktober 2010 und: Do, 02. Dezember bis So, 05. Dezember 2010 Ort: Feriendorf Tieringen bei Meßstetten (Schwäbische Alb) |
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| www.tiefenoekologie.de/de/termine/holon-training.html | |
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Das Holon-Institut plant ab Herbst 2010 ein holon-training nach dem unten stehenden Muster. Die Termine für 2010 siehe unten. TrainerInnen werden sein: Barbara Hamburger-Langer und Gunter Hamburger. Interessierte wenden sich bitte an: ghamburger@holoninstitut.d oder: bhamburger@holoninstitut.de e
Ab 2010 bieten unsere KollegInnen und FreundInnen Gabi Bott und Norbert Gahbler ein holon-training an. Näheres dazu unter: http://www.tiefenoekologie.de/de/termine/holon-training.html
Die Termine für das Jahr 2011 stehen noch nicht fest, sind aber fortlaufend alle 2 Monate, beginnend im Februar 2011. Das letzte Seminar beinhaltet eine Visionssuche über die Dauer von 8 - 9 Tagen.
Seminar 1: (Do jew. ab 18.00 h, So bis 13.00 h)
Thema: TÖ-Grundseminar und Überblick über das holon-training
Seminar 2:
Thema: Das Evolutionäre Selbst - Identifikation mit dem Ökologischen Selbst
Seminar 3:
Thema: Globalisierung vs. lebendige Systeme - holonischer Wandel
Seminar 4:
Thema: Deep Time Work
Seminar 5:
Thema: Tod und Wiedergeburt - Samen für die Zukunft
Seminar 6: Visionssuche-Seminar ca. 9 Tage
Alle Seminare bestehen aus einem Theorieteil, einem emotionalen Erfahrungsteil, spiritueller Arbeit, Naturerfahrungen und strategischen Planungen. Interessentinnen und Interessenten am holon-training erhalten dazu nähere Informationen.
Für alle die daran interessiert sind, die tiefenökologische Arbeit selber weiter zu vermitteln, bieten wir bei ausreichendem Interesse ein 2. Jahr an.
Leitung: Barbara Hamburger-Langer und Gunter Hamburger
Kosten: Auf Anfrage
Ort: Die Seminare finden in einem Seminarhaus auf der Schwäbischen Alb statt, das Visionssuche-Seminar an einem Ort in den Schweizer Alpen.

Grundlagen für das holon-training sind:
1. Unsere Erde, Heimat für bewusstes Leben, ist in einer bedrohlichen Situation, die alle Lebensbereiche umfasst. Wir alle fühlen und wissen es.
2. Wir haben sowohl die notwendigen Informationen als auch die erforderlichen Technologien um der Erde und ihren Lebewesen keinen weiteren Schaden zuzufügen.
3. Für die aktive Unterstützung an der dafür notwendigen Revolution - dem Großen Wandel - brauchen wir eine umfassende Veränderung unseres Bewusstseins, einen Paradigmenwechsel. Dieser Wechsel fördert neue Werte, unser Verständnis von Mutter Erde als einem lebendigen Wesen und er vertieft unsere Beziehung zu ihr und zu allen Mitgeschöpfen.
Hieraus ergeben sich die Lernziele:
1. Wir werden uns der beginnenden Revolution - dem Großen Wandel - bewusst und lernen die ablaufenden Prozesse zu verstehen.
2. Wir erforschen und entwickeln unsere Potentiale und mögliche Rollen bei diesem Wandel.
3. Wir achten und nähren eigene innere Ressourcen und die der anderen Menschen mit denen wir zusammen arbeiten.
4. Wir lernen was die Natur uns lehrt indem wir in Stille lauschen, zuhören, schauen, uns selbst vertrauen - und uns erinnern woher wir kommen, wo unser Platz und was unsere Aufgabe ist.
5. Wir erforschen und studieren Kreislauf- und Rückkopplungsprozesse im Gewebe des Lebens.
6. Wir lernen, für uns selbst und im Auftrag der zukünftigen Lebewesen zu handeln.
7. Wir entwickeln gemeinsam Fähigkeiten und Kräfte die uns helfen Widerstand zu entwickeln:
„Uns nicht davor zu fürchten in die Dunkelheit zu gehen, uns nicht vor der Konfrontation mit Problemen zu fürchten - selbst in den größten Orkanen und Gewitterstürmen nicht aufzugeben - und wenn wir uns fürchten, trotzdem zu widerstehen." (Steven Foster)
Individuelle Voraussetzungen als Folgerungen aus den Lernzielen sind:
1. Die Entschlossenheit, an der beginnenden Revolution, dem Großen Wandel, teilhaben zu wollen.
2. Die Bereitschaft sich auf intensive emotionale und spirituelle Prozesse in der Gruppe einzulassen.
3. „Kopf, Herz und Bauch" gleichermaßen zu benützen.
4. Ausreichend Zeit für Seminare, Regionalgruppen, Literaturstudium und ein eigenes Projekt zu haben.
5. Verantwortung für die eigenen Gefühle und Reaktionen, für das eigene Handeln und dessen Konsequenzen zu übernehmen.
Schließlich soll uns das holon-training ermutigen:
1. Sich gegenseitig Vertrauen, Unterstützung und Sicherheit in einem Zeitraum von 2 Jahren zu geben, um den Prozess der Selbstentfaltung - des „Ökologischen Selbst" - zu ermöglichen.
2. In Kontakt mit der Vielfalt der Natur zu sein - mit Feuer, Wasser, Luft und Erde und den Jahreszeiten.
3. Sich selbst als Teil in diesem Gewebe des Lebens zu erfahren im Vertrauen, davon getragen zu werden.
4. Eigene Kraftquellen und eigene Fähigkeiten im Kontext mit unserer Mitwelt zu erforschen und einzusetzen.
5. Verleugnung, Verdrängung und Hilflosigkeit in kreatives Engagement und Formen des gewaltlosen Widerstandes zu verwandeln.
6. Systemische Prozesse in den Gemeinschaften und Organisationen in denen wir leben, zu fördern und mitzugestalten.
7. Lust und Freude am Leben und die Liebe neu zu entdecken.